Mit SimpleSMS Leben retten – viele Vorteile für Feuerwehren

Erstellt von Anita Bilanovic |

In Salzburg setzen 100 von insgesamt 119 Freiwillige Feuerwehren auf SimpleSMS. Das Alarmierungssystem stellt die notwendigen Informationen bei Alarmeinsätzen in Echtzeit zur Verfügung.

Im Notfall zählt jede Minute. Um rasch vor Ort zu sein, setzen 100 Freiwillige Feuerwehren in Salzburg auf eine maßgeschneiderte Lösung von SimpleSMS.

Früher liefen Alarmierungen so ab, wie man es sich als Unbeteiligter vorstellt: Die Landesalarm-Warnzentrale informierte die zuständige örtliche Feuerwehr und rief die Einsatzkräfte per Sirene und Pager zum Einsatz. Gleichzeitig suchte der Zuständige auf der Landkarte nach dem Einsatzort und koordinierte den Lösch- oder Bergungseinsatz. Je nach Adresse konnte das zusätzlichen Stress mit sich bringen, da bei der Kartensuche unter Umständen wertvolle Minuten verloren gingen. Minuten, von denen womöglich das Leben eines Menschen abhängt.

 

Alarmierung mit SimpleSMS: Der Ablauf

Mit dem SimpleSMS-Tool für Einsatzkräfte wurden Teile der Alarmierungskette automatisiert und deutlich vereinfach, was die Zeit bis zum Ausrücken drastisch reduziert. Sobald nämlich die Landesalarm-Warnzentrale einen Einsatz anordnet, werden alle nötigen Infos in das SimpleSMS-System übernommen. Das Programm greift auf die Daten zu, sucht automatisch die richtige Adresse und stellt den Einsatzkräften eine interaktive Karte mit dem Einsatzort zur Verfügung, auf die per App oder Browser zugegriffen werden kann. Die Zuständigen sparen sich so die umständliche Adress-Suche und können sofort die notwendigen Maßnahmen einleiten.

Für Stefan Vötter, Projektleiter und Mitglied der FF Kuchl, bringt dieses Alarmierungssystem zahlreiche Vorteile: Die Informationen werden gut aufbereitet übermittelt, wodurch sich die Zeitspanne bis zum Ausrücken deutlich reduziert. Da der Stress des Adresse-Suchens wegfällt, kann der Einsatz wesentlich stressfreier koordiniert werden als früher. Nicht zuletzt ist das System einfacher, komfortabler und sogar kostengünstiger als bisherige Methoden.

Feuerwehreinsätze – rasch und bestens koordiniert

Seit das SimpleSMS-System im Einsatz ist, beträgt die Zeit von der Alarmierung bis zum Ausrücken nur noch zwischen einer und drei Minuten. Etwa fünf Minuten später sind die Kräfte in der Regel auch schon vor Ort. Und auch bei Großeinsätzen, bei denen benachbarte Feuerwehren zu Hilfe gerufen werden, kommt die SimpleSMS-Alarmierung ins Spiel und informiert die Verstärkung via SMS bzw. App über den Einsatzort.

Wenn in Salzburg trotzdem Sirenen ertönen, muss man sich aber nicht wundern. Denn diese haben trotz aller Technik nicht ausgedient. Ebenso wie der Pager, der über eine eigene Notstromversorgung verfügt, werden sie nach wie vor zur Alarmierung verwendet – Smartphones könnten schließlich auch ausgeschaltet sein oder in einem Funkloch stecken. Doch alles Weitere läuft automatisch und komfortabel über SimpleSMS ab.

Auf ein Feature müssen die Feuerwehrmänner aus Salzburg – im Gegensatz zu ihren Kollegen vom Rettungsdienst – dennoch verzichten: Nämlich auf die automatische Navigation zum Einsatzort, die theoretisch ebenfalls möglich wäre: Die teils großen Einsatzfahrzeuge könnten sonst eventuell in einer Unterführung stecken bleiben, wenn sich der Fahrer auf das Navi verließe. Da sind heute wie damals die Ortskenntnis und Erfahrung des Einsatzfahrers gefragt.

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